R U H E N  &  T U N

: Entspannung & Erfüllung     : Achtsamkeit & Meditation     : Muße     : Resilienz

 


Muße

Erinnern Sie sich daran, als Kind "selbst- und zeitvergessen" im Sand gespielt oder einem Tier zugeschaut zu haben? Gibt es solche Momente noch in Ihrem Leben?
Nachdem sie jahrhundertelang als "Müßiggang" verunglimpft wurde, als wenig erstrebenswerter Gegenpol zu Arbeit, Produktivität und einem sinnvoll geführten Leben, erlebt Muße gegenwärtig eine Rehabilitation als offene, ruhe- und freudvolle JETZT-Zeit, als Raum für zweckfreies Denken, Fühlen und Tun.


Auch die Wissenschaft hat die Muße für sich wiederentdeckt, so wurde z. B. an der Albert-Ludwigs-Universität Freiburg in 2013 der Sonderforschungbereich Muße fachgebietsübergreifend eingerichtet.

"Muße hingegen hat mit Ruhe und Erfülltheit zu tun. Mußevolles Tun ist an keine äußeren Zwecke gebunden und erscheint eher weltabgewandt. Muße ist frei genutzte Zeit des Einzelnen, ein geistiger Freiraum, zum konzentrierten Denken und bewusster Tätigkeit. Sie scheint mit Lebensgenuss, Ausgeglichenheit und innerer Stimmigkeit in Verbindung zu stehen".
Alina Enzensberger. Leitartikel in: Muße. Ausgabe 2015/1.

Muße hat nichts mit "Chillen" (Ablenkung, Zerstreuung) gemein, sondern mit Sammlung und Achtsamkeit. Muße ist ein Weg zu unserem Denken, Wünschen, Fühlen, Wollen und Tun gegenüber und zu Mitwelt.


Mit besten Wünschen:
Gabriele Helmert